Krabi Town & Good Dream

27.10.2011

Am Vormittag wurde ich mit einem Minibus von meinem Hotel in Khao Lak abgeholt und in das rund 3 Stunden entfernte Krabi gebracht. Von dort nahm ich noch ein Taxi und landete gegen Mittag im Gasthaus meiner Wahl: Dem Good Dream Guesthouse mitten in der Stadt. Neben vielen guten Bewertungen im Internet sieht man auch der Homepage an, das diese Unterkunft etwas Besonderes ist. Außerdem gibt es dort auch ein Restaurant und ein kleines Reisebüro – also alles was man braucht an einem Ort.

Zimmer im Good Dreams Guesthouse

Entgegen meiner ursprünglichen Pläne habe ich auch das Doppel Deluxe Superzimmer mit TV und Balkon genommen. Kostet mich trotzdem weniger als die Hälfte meiner letzten Unterkunft in Khao Lak. Auch das Essen ist nochmal ein Stückchen billiger und im Supermarkt um die Ecke gibt es zwar nicht die ganzen importieren europäischen Sachen, dafür sind die Preise auch nicht ganz so hoch. Und ich konnte es kaum glauben, aber als ich ein paar Minuten durch die Stadt gelaufen war, hatte mich noch kein einziger schmieriger Kerl angequatscht „Hey my friend“ und versucht mir irgendwelchen Schund anzudrehen. Alles in allem habe ich also eine durchaus gute Entscheidung getroffen und fühle mich hier eigentlich ganz wohl.

Am Abend gönnte ich mir eine leckere Pizza mit Knoblauchbrot und einer Cola. Im Gasthaus befinden sich mehrere Linux Computer die man kostenlos benutzen kann und Bryan, der Besitzer, hat anscheinend auch einen kleinen Mediaserver den er abends dazu verwendet, auf mehreren Bildschirmen Filme und Musikvideos abzuspielen. So saß ich also dort, verspeiste mein Essen, schaute einen Actionfilm an genoss das kühle Lüftchen das draußen wehte.

 

28.10.2011

Nach einem mehr als ausgiebigen Schläfchen bin ich gegen Mittag aus dem Bett gekrochen und habe mich hinunter ins Restaurant gesetzt. Es geht nichts über Green Curry zum Frühstück. Diesmal aber „no hot“. Robert hatte Recht, das Zeugs schmeckt eigentlich ganz lecker – wenn man es denn nicht mit lauter scharfen Sachen zu Tode würzt. Nach dem Essen lief ich wieder eine Runde durch die Stadt und versuchte eine anständige Karte zu bekommen. Beim fünften Reisebüro wurde mir dann geholfen und ich hatte eine große Karte von Krabi und der Umgebung in der Hand.

Jetzt konnten meine Planungen für die nächsten Tage beginnen. Fest steht das ich mir auf jeden Fall wieder einen Roller ausleihen und die Gegend auf eigene Faust erkunden werde. Zur Auswahl stehen jede Menge Tempel, Wasserfälle und Strände. Wir werden sehen wohin es mich morgen verschlägt.

 

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