The world‘s fastest Rollercoaster

29.11.2011

Eigentlich wollte ich was unternehmen, aber da ich darauf verzichten konnte wieder stundenlang im Stau zu stehen, beschränkte ich mich auf schlafen, faulenzen und Käse essen.

 

30.11.2011

Mein letzter Tag in den Vereinigten Arabischen Emiraten und gleichzeitig der letzte Tag meiner nun endgültig zu Ende gehenden Reise. Schön ist es gewesen und so was muss man natürlich noch mit einem gebührenden Abschluss zu Ende bringen. Was bietet sich da also Besseres an, als ein Besuch bei der Ferrari World in Abu Dhabi.

Dabei handelt es sich um den weltgrößten Indoor-Vergnügungspark mit mehr als 200.000m² und 20 Attraktionen rund ums schnelle Autofahren. Außerdem befindet sich dort die Formula Rossa Achterbahn, die momentan mit einer Spitzengeschwindigkeit von 240km/h die schnellste Achterbahn der Welt ist. Natürlich war diese Rekordbahn ausschlaggebend für meinen Besuch bei den Ferraris, denn ich bin an sich kein großer Fan der roten Autos aus Italien.

Ferrari World

So kam es, das ich mich direkt nach meiner Ankunft im Vergnügungspark in die Warteschlange für den Formula Rossa stellte und kurze Zeit später meine erste Fahrt antrat. Zu Beginn ging es nur wenige Meter vorwärts und die Bahn stoppte an einer Ampelanlage im Formel 1 Style. Als die Ampeln dann auf grün sprangen, folgte die wohl brutalste Beschleunigung die man sich nur vorstellen kann. Das hydraulische Startsystem der Bahn hat die Kraft eines Dampfkatapults, mit welchem die Kampfjets auf Flugzeugträgern in die Luft befördert werden.

Kurz gesagt: von 0 auf 240km/h in 4,9 Sekunden! Die maximale g-Kraft betrug dabei 4,8 (zum Vergleich: Space Shuttle beim Flug in den Erdorbit = 3g), was man einfach nicht mit Worten beschreiben kann. Jeder einzelne Muskel in meinem Körper war angespannt, während die Bahn den 53 Meter hohen Hügel hochschoss und sich die g-Kräfte ins Minus drehten. Nach diesem Part kamen eine Kurve mit Schräglage und ein weiterer Hügel, nachdem ich mich langsam wieder im Stande fühlte, überhaupt atmen zu können.

Formula Rossa

Die restliche Minute der Fahrt hatte dann nochmal einige kleine Höhepunkte, doch im Vergleich zum Beginn war das alles nur Kinderkram. Da im Park nur sehr wenig los war und sich die Warteschlangen in einem durchaus vertretbaren Rahmen hielten, konnte ich es nicht lassen, gleich noch zwei Mal mit dieser Königin aller Achterbahnen zu fahren. Man kann sich vorstellen, dass der restliche Park dann ziemlich zum Einschlafen war. Besonders da sich viele Attraktionen nur der Geschichte und den Erfolgen der Ferraris widmeten, zog es mich nach dem Mittagessen nochmal zurück zum Formula Rossa.

Bevor es dunkel wurde hatte noch genügend Zeit für drei weitere Fahrten, die zugegebenermaßen nicht mehr ganz so toll wie am Anfang waren. Dann war die Zeit gekommen mit meinem Mietwagen zum Flughafen nach Abu Dhabi zu navigieren und für meinen Flug nach München einzuchecken.

Im nächsten Beitrag erfährt ihr mehr über meine Rückkehr nach Hause!

 

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1 Antwort

  1. Gerhard Huber sagt:

    Hi Simon,
    vor zwei Tagen habe ich eine ausführliche Dokumentation im Fernsehen über Dubai gesehen, ein Wahnsinn was hier gebaut und investiert wird. Gar nicht zu Schweigen wieviele „Kohle“ hier verbaut wird. Einerseits Reichtum ohne Grenzen, aber andererseits arbeiten tausenden Arbeiter (Pakistani, Inder …) rund um die Uhr und das für ca. € 250.- (!) im Monat. Tolle Fotos und sehr informativ geschrieben!

    Bis bald – welcome back!

    Gerhard

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