Narrawong to Murray Bridge

18.01.2011

Nach unserem mehrstündigen Besuch bei McDonalds, haben wir unser Camps 5 Buch nach dem nächsten gratis Campingplatz befragt. Dieses Buch ist übrigens ein absolutes Muss für preisbewusste Camper in Australien. Es sind über 3500 günstige und kostenlose Campingplätze in ganz Australien gelistet. Der Anschaffungspreis von 60 $ schockiert zwar im ersten Moment, wenn man aber bedenkt, dass so mancher Campingplatz in der Hochsaison 50 $ die Nacht verlangt, amortisiert sich das ganz schnell 🙂

Wir sind dann gegen Abend auf einem Campingplatz nähe Narrawong gelandet und haben dort die Nacht verbracht.

 

19.01.2011

Am frühen Morgen ging es weiter Richtung Nordwesten. Wir überquerten die Grenze nach SOUTH AUSTRALIA!

Unser erstes Ziel war Mt. Gambier. Dort waren wir erst Shoppen, und sind dann an den Blue Lake gefahren, um zu essen. Ich glaube es handelt sich dabei um einen Vulkankrater, der mit Wasser gefüllt ist, und zwei Mal im Jahr seine Farbe ändert. Nämlich von grau auf blau und umgekehrt. Irgendwas mit Mineralien und so…

Den nächsten Stopp machten wir in einem kleinen Ort namens Robe, und ganz zufällig haben wir dort unser eigenes Paradies entdeckt. Eine Rest Area mit Dusche und Kochbereich. Das bedeutete erstens man wurde mal wieder richtig sauber, und zweitens wir mussten den Gaskocher nicht schon wieder aufbauen 🙂

Knappe 100 Meter von der Rest Area entfernt, hinter einem unscheinbaren Sandwall, entdeckten wir einen wunderschönen Sandstrand, der mal zur Abwechslung nicht vollkommen überlaufen war. Das war dann mein erstes Bad im australischen Meer. Wunderbar frisch und salzig hehe.

Robe-Beach

Nach dem baden und kochen mussten wir da leider wieder weg, da das übernachten auf der Rest Area nicht gestattet war.

Also fuhren wir auf den Princes Highway und übernachteten auf einem Rastplatz mitten im Outback. Die einzige legale, kostenlose Möglichkeit im Umkreis von 100km. Und wir blieben nicht lange alleine, denn die Deutschen die wir schon einen Tag zuvor auf dem anderen Campingplatz getroffen hatten, schlugen dort ebenfalls ihre Zelte auf.

 

20.01.2011

Tree-in-NarrungGet your motor running, and get on the highway…gesagt, getan. Weiter Richtung Norden, vorbei an seltsam klingenden Orten wie Chinamans Wells, Salt Creek und Policemans Point. Nach einem kurzen Stopp in Meningie entschieden wir uns dazu, am Campingplatz in Narrung, auf einer kleinen Halbinsel zu übernachten.

Wir kamen gegen Mittag an, parkten den Van direkt am See, und verbrachten den Tag mit Sonnen- und Wasserbaden 🙂 Als es dunkel wurde begannen wir den Campingplatz zu hassen, denn wir wurden mal wieder von tausenden Fliegen, Libellen, Käfern und Moskitos gejagt. Und bei dieser Hitze zu zweit im Van zu hocken machte auch keinen großen Spaß! Ganz besonders gemein war es, als ich nachts aufs Klo musste. Ich glaube diese Viecher nisten dort, denn ich hatte schon fast das Gefühl davon zu fliegen, so gebrummt und gesurrt hat es um mich herum 😀 Später in der Nacht kam starker Wind auf und brachte wenigstens ein bisschen Abkühlung.

 

21.01.2011

Wir haben gemütlich ausgeschlafen, unsere Wasservorräte aufgefüllt, haben was gegessen und sind dann gegen Mittag mit dem Free Ferry Service (sehr bemerkenswert!) auf die andere Seite  des Sees gefahren. Dann ging es direkt nach Murray Bridge, wo wir jetzt grad mal wieder im McDonalds sitzen und Fotos hochladen 🙂

Bald geht es weiter an den Campingplatz, für morgen ist ein Zoobesuch geplant. Wir sind jetzt auch gaaanz kurz vor Adelaide, ich glaube es sind keine 100km mehr. Bis bald!

 

 

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1 Antwort

  1. Ida Jaeger sagt:

    Hallo Simon

    Da sind ja echt tolle Fotos dabei. Bei der traumhaften Küstenlandschaft würde ich dich gerne ein Stück in deinem Van begleiten. 🙂
    Aber ich weiss ja eh dass du anstelle deiner Mama lieber mit Michele an deiner Seite unterwegs bist….. Kann ich gut verstehn.

    Ich wünsch dir eine tolle Zeit und freue mich schon auf deine nächsten Fotos und Berichte.

    Liebe Grüße Mama
    (Papa Carmen und natürlich Kronprinzle Maxi)

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