Malindi Marine Park & Beach Party in Kilifi

10.08.2013

Ein weiterer ereignisreicher Tag im schönen Kenia. Die Reise nach Malindi verlief wie geplant und um Punkt 8 Uhr holte uns Lorenzo, einer der Italiener die hier den Tauchshop betreiben, vom Busbahnhof ab und brachte uns zum Hotel wo auch die Tauchbasis angesiedelt war. Eilig wurde Ausrüstung anprobiert und alles zusammengepackt. Es ging auf ein kleines Boot das uns zum nahe gelegenen Malindi Marine Park brachte.

Der erste Tauchgang am Tewa genannten Tauchspot führte uns in rund 15 Meter Tiefe, wo es zahlreiche Korallen und bunte Fische zu sehen gab. Die Rifffische hier waren deutlich größer als ich es von Australien oder Thailand gewohnt war. Es gab auch große sandige Bereiche mit Seegras und Algen. Die Sichtweite lag bei ca. 10-12 Metern und war damit ausreichend um einen guten Eindruck von der Unterwasserwelt zu bekommen. Außerdem war ich wohl einer der Glücklichen, die den sehr seltenen Fisch der aussah wie eine Art Blatt, zu sehen bekamen.

komischer-fisch

Nach dem ersten Tauchgang gab es eine 45-minütige Pause mit ein bisschen Tee und Keksen. Es wehte ein ständiger Wind und mir war eiskalt in dem nassen Anzug. Als es dann einige hundert Meter entfernt wieder ab ins Wasser ging, hatten sich die Bedingungen rapide geändert. Das Wasser zog sich wohl grade wieder zurück ins Meer und die Sichtweite war auf wenige Meter reduziert.
Gepaart mit der starken Strömung waren das äußerst schlechte Bedingungen für Unterwasserfotos. Nun gut, zumindest hatte ich jetzt einen schönen Tauchgang in Kenia gehabt. Immer noch besser als garkeiner und mit dem Nicht-tauchen habe ich zudem jede Menge Geld gespart, das jetzt an einer anderen Stelle verwendet werden kann.

Es ging also wieder zurück nach Kilifi, wo ich in einem menschenleeren Hostel ankam. Außer dem Daily Manager war niemand zu sehen. Wo waren sie denn alle geblieben? Ach ja, heute war ja Beach Party angesagt. Also auf zum Strand! Dort gab es dann Volleyball, Wassersport, Essen & Trinken und jede Menge netter Leute. Ich lernte einen britischen Meeresbiologen (in meinem Alter) kennen, der vom benachbarten Malindi auf Besuch gekommen war.

Er arbeitet hier seit drei Jahren an wissenschaftlichen Projekten und erforscht die Korallenriffs Kenias. Als ich das Angebot bekam sein Büro zu besuchen und ein paar von den Riffs zu sehen, hätte ich am liebsten meinen Urlaub noch um ein paar Wochen verlängert. Es ist schade, denn jetzt kenne ich hier mittlerweile schon so viele Leute das ich ganz andere Möglichkeiten hätte, wie noch vor knapp 2 Wochen als ich ankam.

Aber wie sagt man so schön? Man soll gehen wenn’s am schönsten ist. Und das werde ich dann wohl bald tun, egal ob ich will oder nicht. Es war noch ein sonniger gemütlicher Nachmittag und auch Abend, mit tollen Gesprächen, netten Leuten und leckeren Cocktails. Meine letzte Nacht bei den Distant Relatives in Kenia.

Morgen nach dem Aufstehen wird es nach Mombasa gehen, wo ich das ältere Ehepärchen das ich auf Safari kennengelernt hatte, in einem Hotel treffen werde. Dort werde ich auch meine letzte Nacht in Kenia verbringen und dann Dienstag in den frühen Morgenstunden zum Flughafen fahren. Was es mit meinem Besuch im Hotel auf sich hat, werdet ihr im nächsten Beitrag erfahren!

 

 

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1 Antwort

  1. Gerhard Huber sagt:

    Hi Simon!
    Es freut mich immer deine Blogs zu lesen, welche spannend und zugleich sehr informativ geschrieben sind. Es ist als ob man ein mit eindrücklichen Bildern „garniertes“ spannendes Buch liest und es kaum erwarten kann umzublättern 🙂 Freu mich schon auf die nächsten Blogs!

    Take care, Gerhard

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