Living on a Caravan Park

Nachdem mich das Boot am Hafen in Cairns abgeliefert hatte, wurde ich von einem Shuttle zum Büro der Tauchfirma gefahren, wo ja immer noch mein ganzes Gepäck rumstand. Glücklicherweise war noch alles da und ich türmte es in einem der Minivans auf, der mich wenig später zu meinem Campingplatz brachte.

Schon bevor ich aufs Meer gefahren bin habe ich mich schlau gemacht wo es denn am besten und günstigen ist für mich die restlichen 9 Tage zu verbringen, bevor es erneut aufs Schiff geht. Da ich sowieso jede Menge Sachen zu recherchieren und planen hatte, entschied ich mich für den White Rock Caravan Park, der etwas außerhalb der Stadt gelegen war. Telefonisch reservierte ich mir dort die billigste Unterkunft und traf wenige Minuten vor dem Ende der Büroöffnungszeiten ein.

Ich wurde von einer älteren Dame empfangen die gleich mal einen Blick auf ihren Computerbildschirm warf, mich von oben bis unten musterte und mir dann ein unglaubliches Angebot machte. Da ich ja für 9 Tage bleiben werde hatte ich schon vermutet, dass ich nicht die volle Rate zahlen muss, aber ich bekam eine Deluxe Cabine die normalerweise für 2 Personen wäre für mich ganz alleine und das zu ungefähr einem Viertel des Normalpreises. Mein Glück schien kein Ende zu nehmen und voller Freude schleppte ich mein Gepäck in mein neues Zuhause. Als ich die Tür aufsperrte traf mich fast der Schlag, denn es war alles da was man sich nur vorstellen kann. Klimaanlage, TV, Herd, Waschbecken, Mikrowelle und eine ganze Garnitur an Teller, Töpfen, Besteck und Küchenutensilien. Ja es hingen sogar Bilder an der Wand 🙂

White Rock Leisure Park

Natürlich hatte es auch einige Nachteile so weit entfernt von der Stadt zu wohnen und zu kam es, das ich am nächsten Morgen ungefähr drei Kilometer weit laufen musste, um zum nächsten Einkaufszentrum zu gelangen. Dort besorgte ich mir einen großen Essensvorrat für die nächsten Tage und nahm ich mir auch gleich einen dieser Mobil-Breitband USB Sticks mit, denn für meine Recherchearbeit brauchte ich unbedingt Internet, welches am Campingplatz aber einfach zu teuer war. Mit ungefähr 10 Kilo Essen im Gepäck lief ich dann in der prallen Sonne zum Campingplatz zurück. Ich habe noch heute – drei Tage später – Muskelkater in den Händen vom Schleppen des vielen Essens.

Dafür konnte ich mir dann mehrmals täglich den Bauch vollschlagen und so das Beste aus der noch verbliebenen Zeit machen. Mit Hilfe meines kleinen USB Modems hatte ich auch ständig eine Internetverbindung und habe mittlerweile meinen Reiseplan für Asien so gut wie fertiggestellt. In den letzten 50 Tagen meiner Reise möchte ich noch fünf oder sogar sechs Länder besuchen und jede Menge tolle Sachen unternehmen. In den ursprünglichen Planungen war so etwas eigentlich nicht vorgesehen, da ich aber in meinem Budget sehr gute liege und glücklicherweise auch das Auto zu einem guten Preis verkaufen konnte, werde ich gegen Ende des Abenteuers noch einmal richtig Gas geben können!

Simon Dinner

Neben der ganzen Planerei habe ich natürlich auch unzählige Telefon- und Skypegespräche mit Freunden und Bekannten aus der ganzen Welt geführt und mir teilweise meinen Mund trocken geredet. Wer auch immer mich kontaktieren will kann das noch am Dienstag oder Donnerstag tun, bevor ich wieder für lange Zeit unterwegs bin und keine Zeit mehr haben werde. In Skype findet man mich unter dem Nicknamen „dajaegga“.

Am Montag und Mittwoch werde ich noch zwei tolle Sachen hier im Umkreis von Cairns unternehmen und euch natürlich wieder Bericht erstatten. Bis dann!

 

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1 Antwort

  1. Ich skype nicht sondern wünsch dir auf diesem Weg eine super Zeit ! JägerJagger !
    Grüessle, Mike

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