Franz Josef Glacier

Nach einer gemütlichen Nacht im 5-Bett Zimmer des Rainforest Backpackers, startete mein ganz persönliches Gletscher Abenteuer. Ein Großteil der anderen Busreisenden, ging mit einem Führer auf eine Ganztages Gletscher Tour. Der Spaß war richtig teuer, was mich dazu bewog, das Ganze auf eigene Faust zu machen.

Also habe ich mir für ein paar Dollar ein Shuttle zum Gletscher Parkplatz genommen, und bin dann erst mal eine Runde durch den Regenwald gelaufen, um zum Sentinel Rock zu gelangen. Von dort hatte man einen wunderschönen Ausblick auf den Gletscher. Der Himmel war blau, kein Wölkchen in Sicht. So soll es sein! Gestern hat es übrigens geregnet, und das soll es morgen auch wieder tun. Also hatten wir wohl echtes Glück.

franz-josef-glacier

Nachdem ich so einen schönen Überblick hatte, wollte ich jetzt auch mal näher an die Sache ran. Also ging ich wieder retour und dann in einen unscheinbaren Seitenweg, wo lustige Warntafeln die Sache umso interessanter machten. Nach einigen Minuten auf und ab im Dschungel, landete ich wieder in der Nähe eines offiziellen Wanderweges, nicht weit von der Gletscherzunge. Überall fanden sich Wasserfälle und kleine Bächlein mit glasklarem, eiskaltem Wasser.

Ein ganzes Stück vor der Gletscherzunge war dann schließlich eine Absperrung. Nicht das ich vorgehabt hätte weiter zu laufen, dafür war ich sowieso zu faul. Ich habe die gute Aussicht genossen, meine zwei Schnitzelsemmeln verspeist, und bin dann schließlich wieder zurück Richtung Parkplatz gelaufen. Dort entdeckte ich noch einen weiteren Weg, nämlich zu Peter’s Pool. Hörte sich ganz witzig an, war nicht weit weg, und als ich ankam war ich von dem gebotenen Bild echt begeistert. Ich glaube das folgende Foto, ist eines der besten, das ich bisher gemacht habe.

Es war dann leider nicht mehr viel Zeit übrig, und ich musste zurück zum Parkplatz, um mein Shuttle nicht zu verpassen. Wieder in der Stadt Franz Josef angekommen, wo übrigens rund 500 Leute leben, und circa 5.000 Hotelbetten bereit stehen, besuchte ich noch das West Coast Wildlife Centre.backpacking new zealand

Man kann dort angeblich lebende Kiwis beobachten, wenn man denn in der Lage ist, in diesem stockdunklen Raum überhaupt etwas zu sehen. Also nun kann ich stolz behaupten, dass ich Kiwis gehört habe, aber gesehen habe ich definitiv nur schwarze Umrisse. Sofern man nicht noch mehr Geld auf den Tisch legen will, ist ansonsten nicht viel spannendes zu sehen in diesem Wildlife Centre.

360° Gletscher Panorama:

Und noch viel mehr Bilder:

 

Share

4 Antworten

  1. Als erfahrener Alpen-Alpinist wäre es ja wirklich Geldverschwendung gewesen hier was für eine Führung zu bezahlen, tststs.
    Mehr als als wie auf deinen Bildern zu sehen ist, hätte ich mir auch nicht erwartet.

    Dein Top-Bild ist wirklich ein Top-Bild, würde ich mal ans Medienhaus senden …

    • Simon sagt:

      Hehehe. Naja, für 150$ konntest du im wahrsten Sinne des Wortes über den Gletscher spazieren.
      Ich glaube da hätte man schon noch ein bisschen mehr gesehen. Das Geld spare ich mir aber für später auf…hab viel auf meinem Plan stehen 🙂

      Bild….Medienhaus? Nee…die sollen weiter ihre Symbolbilder aus der Bilderbox kopieren.

  2. robert sagt:

    wow, das Photo bei Peter´s pool ist echt super geworden. Ein traumhaftes Plätzchen.

  3. Peter Hinterauer sagt:

    „Peter’s Pool“ ???
    Wusste gar nicht, dass ich einen Pool in Neuseeland besitze. 😉

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.