Das Paradies im Wald

Am Mittwochabend nach einem anstrengenden – vorerst letzten Arbeitstag – traf ich die Mädels am wohl einzigen Ort in Vorarlberg, den sie ohne Navi finden können. Nämlich beim Wolford Factory Outlet in Bregenz. Nachdem sie dort noch kurz shoppen waren, ging‘s auf in mein Elternhaus in Dornbirn. Ich hatte alte Freunde auf ein Bierchen eingeladen, denn wenn ich schon mal so hübschen Besuch habe, muss ich den ja auch herzeigen.

Bis nach Mitternacht saßen wir auf der Terrasse und unterhielten uns köstlich. Fast zu köstlich, denn die Planung für die nächsten Tage, die ich eigentlich noch machen wollte, fiel flach. Egal, denn wir sind ja schließlich im Urlaub und da muss man auch nicht immer alles planen.

Am Donnerstagmorgen verfrachteten wir dann ca. 100kg Gepäck in meinen Mazda und fuhren zum Hofer, wo noch kistenweise Lebensmittel dazukamen. So voll war mein Auto noch nie. Die Stimmung war toll, das Wetter fast noch besser und so ging’s durch den Achraintunnel auf direktem Wege Richtung Bezau. Es gab noch einen kurzen Fotostopp und ich hatte schon das Gefühl meine Mission erfüllt zu haben, denn den Mädels gefiel die Szenerie unglaublich gut.

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Wenig später waren wir dann auch schon in Bezau angekommen, wo uns Hinweisschilder auf die für Google nicht-existente „Straße“ zum Gästehaus Klausberg, führten. Es war schon etwas abenteuerlich diesen Wanderweg hochzufahren, und die Erinnerung an Ceejay und den Easiest way to the Beach wurden wieder wach. Aber das ist ja eine ganz andere Geschichte.

Bei der Hütte angekommen fiel sogar ich fast aus den Socken, denn die Ferienwohnung war in Realität noch viel größer, schöner und besser, als es auf der Webseite ersichtlich wird. Drei große Schlafzimmer mit Platz für 8 Personen, ein hübsch eingerichtetes Wohnzimmer sowie eine voll ausgestattete Küche (ja, sogar ein Geschirrspüler!) erwarteten uns dort.

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Das Beste überhaupt ist aber der private Wellnessbereich samt Sauna im unteren Geschoss. Unglaublich, und all dieser Luxus mitten im Grünen in himmlischer Ruhe. Den Nachmittag verbrachten wir dann mit Sonnenbaden bzw. Sonnenflüchten, relaxen und lesen. Die Literatur von Jean-Jacques Rousseau kann ich jedenfalls wärmstens empfehlen.

Als es schon dunkel war gab es lecker Abendessen und danach ging’s ab in die Sauna. Spart euch eure kindischen Kommentare. Ich kann nur soviel sagen: Brillenträger zu sein kann manchmal ein echter Nachteil sein 🙂

Das Programm für morgen ist bereits gemacht und mehr darüber werdet ihr im nächsten Beitrag erfahren.

 

 

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2 Antworten

  1. Michael sagt:

    „viel sogar ich“ – fallen – fiel … 😉

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