Queenstown: The Adventure Capital!

04.04.2011

Die Halsschmerzen sind mittlerweile verschwunden, aber meine Nase rinnt wie ein Wasserfall. Die Taschentücher hier sind voll fürn Arsch, und obendrein noch schweineteuer. Ich habe circa 3 Liter Tee getrunken und meine Aktivitäten für die nächsten Tage geplant.

Telefonieren mit Neuseeländern ist echt nicht einfach – aber ich habe es tatsächlich geschafft meinen Rückflug umzubuchen, ein Busticket zu kaufen und zwei Tagestouren in Queenstown zu buchen. Die nächsten Tage werden mir wieder sehr viele  schöne Fotos bescheren 🙂

Außerdem habe ich einen 2-Bett Camper für den Weg von Christchurch nach Wellington gebucht. Es ist einer der beliebten Relocation Deals , wo man für 5$ am Tag ein Auto bekommt, das von der Mietwagenfirma an einem anderen Standort gebraucht wird. Was mich dazu veranlasst das zu tun? Erstens konnte ich aufgrund des schlechten Wetters auf dem Weg von Christchurch nach Picton nur sehr wenige Bilder machen, und zweitens möchte ich gerne einmal mit der Fähre über die Cook Strait von Picton nach Wellington fahren. Soll auch sehr schön sein.

Mit etwas Glück finde ich noch ein Travelmate oder nehme einen Anhalter mit. Alleine fahren wär ein bisschen langweilig.

 

 

05.04.2011

Mit drei Kilo Schleim in der Nase aufgewacht, kein Taschentuch weit und breit. Das billige Klopapier hilft auch nicht wirklich, aber was soll’s.

Um 10 Uhr hab ich aus dem Hostel ausgecheckt und mich ein bisschen in die Sonne gesetzt, bis mich um 14 Uhr schließlich mein Bus nach Queenstown abholte. Rund zwei Stunden fuhren wir durch die spektakuläre Landschaft, bis ich mitten im Zentrum der Abenteuer Hauptstadt abgeladen wurde. Man kann hier echt allen möglichen Blödsinn machen. Bunge-Jumpen und Fallschirmspringen sind noch eher die konservativen Wege sein Geld loszuwerden. Die ganz Verrückten machen Sachen wie den Shotover oder Canyon Swing. Ich ließ mich davon aber nicht beeindrucken, denn solche Dinge kann man meiner Meinung nach überall auf der Welt machen. Deswegen bin ich nicht nach Neuseeland geflogen.

OK, da war ich nun. Faul wie ich bin, hab ich mir ein Hostel gebucht, das nur 500m vom Busbahnhof entfernt ist. Allerdings hat mir Google Maps nicht gesagt, dass es sich dabei um Höhenmeter handelt. Mit einer verstopften Nase, zwei kleinen und einem großen Rucksack stapfte ich das Gefälle hoch. Es kam mir vor wie ein Witz, so steil kann man doch keine Straße bauen. Schnaufend und mit rotem Kopf kam ich schließlich beim Hostel an, wo ich eincheckte und dann gleich noch mal fünf Treppen rauflaufen musste.

Der einzige positive Punkt ist, dass ich eine super Aussicht auf den Ort habe, wo ich morgen um 8 Uhr in der Früh sein muss.

Achja, das Hostel heisst übrigens Hippo Lodge und ist, abgesehen von der Tatsache, dass es auf einem Berg steht, ganz nett. Nur ein paar Zimmer und eine Handvoll Leute. Ich bevorzuge generell die kleineren Hostels. Viel persönlicher und gemütlicher als diese Herbergen wo hunderte Leute schlafen.

Morgen werde ich auf große Tagestour in den Milford Sound gehen. Freu mich schon, und ihr könnt euch auf tolle Fotos freuen 🙂

 

 

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3 Antworten

  1. „OK, da war ich nun. Faul wie ich bin, hab ich mir ein Hostel gebucht, das nur 500m vom Busbahnhof entfernt ist. Allerdings hat mir Google Maps nicht gesagt, dass es sich dabei um Höhenmeter handelt. Mit einer verstopften Nase, zwei kleinen und einem großen Rucksack stapfte ich das Gefälle hoch. Es kam mir vor wie ein Witz, so steil kann man doch keine Straße bauen. Schnaufend und mit rotem Kopf kam ich schließlich beim Hostel an, wo ich eincheckte und dann gleich noch mal fünf Treppen rauflaufen musste.“
    Grandios, die Worte rinnen aus dir heraus wie der Schnupfen … *hehehe*

  2. Peter Hinterauer sagt:

    Die Taschentücher hier sind voll fürn Arsch….
    Stelle mir das gerade bildlich vor 😉

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