Paradise Cave & Phong Nha Lake Resort

17.03.2014

Am morgen machten wir uns auf den Weg in den Phong Nha-Kẻ Bàng National Park, dessen Tore nur wenige Kilometer entfernt waren. Mit Creedence Clearwater Revival im Ohr ging es durch die malerische Landschaft, vorbei an Reisfeldern und eindrucksvollen Karstformationen. Es gibt wohl keine Musik die besser zu dieser Gegend passen würde. Das Wetter war immer noch ziemlich wolkig und trübe, was bei der gleich folgenden Kletterei aber eher von Vorteil sein dürfte.

Wenig später waren wir beim Parkplatz an der Thien Duong Cave, auch genannt Paradise Cave, angekommen. Die ersten eineinhalb Kilometer legten wir in einem Golfwagen zurück und mussten anschließend noch rund 200 Höhenmeter bis zum Eingang der Höhle überwinden. Die Höhle wurde erst 2005 von einem Einheimischen entdeckt und wenig später von britischen Höhlenforschern erkundet. Die Wissenschaftler waren beeindruckt von der Schönheit der spektakulären Stalaktiten und Stalagmiten und nannten sie deshalb Paradieshöhle.

Thiên Đường Cave (Paradise Cave)

Erst seit Ende 2010 ist der erste Kilometer der insgesamt 31km langen Höhle für Touristen zugänglich. Am Eingang angekommen ging es über große Treppen hinunter in den Schlund der Höhle. Zahlreiche große und kleine Scheinwerfer sorgten für eine gute Beleuchtung der spektakulären Kalkformationen. Viele der Gebilde sahen aus wie von Menschen in den Stein gehauen. Ich versuche es gar nicht erst sie zu beschreiben, schaut euch lieber die Bilder an. Jedenfalls ist es immer wieder faszinierend zu sehen was die Natur so alles erschaffen kann.

Thiên Đường Cave (Paradise Cave)

Nachdem wir rund eine Stunde in der kühlen Höhle verbracht hatten, kletterten wir wieder hinaus und liefen zurück zum Parkplatz, wo bereits der Bus auf uns wartete. Es ging zurück zum Phong Nha Lake, wo ich es mir auf der Terrasse des Resorts gemütlich machte. Die Aussicht auf den See war toll und ich nutzte die Zeit ein wenig um die restlichen Tage meines Urlaubs zu planen. Die Stray Reise werden wir nach Absprache mit der Gruppe um einen Tag kürzen, um mehr Zeit in Hanoi und Umgebung zu haben. Was ich dort tun werde ist noch nicht ganz klar, aufgrund des relativ schlechten Wetters wird das noch eine schwierige Entscheidung werden.

Den morgigen Tag werden wir komplett im Bus verbringen. Ganze 12 Stunden werden wir über holprige Straßen tuckern, um dann die letzte Nacht in Ninh Binh zu verbringen. Na das wird ja ein Spaß werden 🙂

 

 

 

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