From Esperance to Albany

31.01.2011

Aufgrund schlechten Wetters und der Tatsache, dass es in Westaustralien schon um 20 Uhr stockdunkel ist, sind wir nicht wie geplant weitergefahren, sondern haben auf einem Campingplatz nähe Esperance übernachtet.

Camping nähe Esperance

 

01.02.2011

Nachdem ich ausgeschlafen und wir noch das Geschirr von gestern abgespült hatten, ging es auf den Great Ocean Drive in Esperance. Es ist eine kleine Rundstrecke entlang der Küste mit hundert schönen Stränden und Buchten. Für mich sahen sie alle gleich aus, Michele konnte sich kaum mehr einkriegen vor Freude.

>> VIDEO: Unbedingt ansehen. DSCF1221

Leider war es deutlich zu kalt um baden zu gehen.

esperance-beach

Nach dem Stop and Go entlang der Küste fuhren wir noch ein ordentliches Stückchen Richtung Albany, und machten dann wieder mitten im Busch unser Camp. Wir erwischten ein gutes Plätzchen, denn links  von uns waren Killerameisen und rechts von uns ein Fliegennest. Die Ameisen waren beeindruckend groß, vor allem wenn man bei ihrem Nest steht und ihnen zukuckt beim ein- und auslaufen. Und als ich zu nah drangekommen bin sind immer zwei oder drei von denen zielstrebig auf mich zugekommen, wenn ich dann ein paar Meter zurückging drehten sie wieder um. Echt witzig. Möchte trotzdem nicht wissen wie sich das anfühlt wenn die zubeißen.

agressive-ameisen

Um 20 Uhr war es wieder stockdunkel und wir zogen uns in den Van zurück zum lesen und filmschauen. Ich frage mich warum die hier in Westaustralien die Zeit soweit zurückstellen, wenn es dann so früh dunkel ist. Stehen hier alle um 4 Uhr auf oder was?

 

02.02.2011

Gegen Mittag machten wir uns gemütlich auf den Weg weiter Richtung Albany. Ich habe eine Büchse Dosenfleisch gegessen und Michele hat mit CeeJay Libellen gekillt 😀

Als Übernachtungsplatz wählten wir heute die Nummer 92 in Westaustralia aus unserem Camps 5 Buch. Ich weiss, das sagt euch gar nichts. Wenn ich aber sage dass der Ort Normans Beach hieß, wird euch das genau so wenig nützen 🙂 Es war jedenfalls mal wieder richtig hübsch da. Ein einsamer Strand, beeindruckende Landschaft und der Busch der mich zum Spazieren verführte.

Also packte ich seit langer Zeit mal wieder meine Boots aus und machte mich auf den Weg. Ich habe eine ganze Menge Getier gesehen, doch zum ersten Mal bin ich auch einem lebendigen Känguru in freier Wildbahn begegnet. Auf einmal war es da, ich hab es angeschaut, es hat mich angeschaut, ich glaube wir waren beide überrascht von dem was wir da sahen. Doch bevor ich meine Kamera zücken konnte war es schon wieder davon gehüpft.

normans-beach

Nach dieser seltsamen Begegnung lief ich noch ein bisschen weiter, machte ein paar tolle Fotos und kehrte schließlich zum Camp zurück. Habe ich eigentlich schon erwähnt dass wir die letzten Abende lange Hosen und Pullover anziehen mussten? Wunderbar! Ich zieh mich viel lieber dick an als bei 50°C zu schwitzen 🙂

 

03.02.2011

Wir waren nur noch 30km von Albany entfernt und fuhren schließlich in die Stadt. Dort suchte ich mir eine Möglichkeit ins Internet zu kommen und Michele schaut vermutlich grade alte Häuser oder so was an.

Egal, ich habe jetzt noch eine Menge Recherchearbeit vor mir. Ich muss ja schließlich noch einen Monat hier in Australien eine Beschäftigung haben. Ich denke da an Tauchen und/oder Woofing.

Mehr Infos später 🙂

 

 

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2 Antworten

  1. Ida Jäger sagt:

    Hallo Simon,

    Ich glaube wir waren beide überrascht mit dem was wir da sahen…..
    Die Story mit dir und dem Kängeruh ist wieder einmal Humor by Simon. 🙂 🙂 🙂

    Mit deiner einzigartig genialen Ausdrucksweise solltest du nachher wirklich einmal ein Buch schreiben über deinen Australien Trip schreiben.

    Michelles Begeisterung über den Great Ocean Drive kann ich sehr gut verstehen, die Fotos sind echt ein Traum.

    Ich wünsch euch viel Spass
    good luck mit Ceejay

    und hoffentlich klappt es wieder einmal mit dem Telefon

    frühlingshafte Grüße aus Dornbirn

    Maxi mit familiy

  2. Super Bilder, Meer und Sonne, wurde auch mal Zeit !

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