Fotos richtig online bestellen

Über die Jahre haben mich schon zahlreiche Leute mit den verschiedensten Fragen kontaktiert. Da ich meine Erfahrungen ja gerne teile, habe ich diese Anfragen bisher immer individuell beantwortet. Das wird auch in Zukunft so bleiben, doch ab jetzt wird es neben den Reiseberichten auch immer wieder mal ein paar Beiträge mit den unterschiedlichsten Tipps und Tricks geben.

Heute geht es um Fotos. Oder besser gesagt wie und wo man die am besten online bestellt. Los geht die ganze Prozedur damit, dass man seine neusten 1.000 Urlaubsbilder durchsieht und realisiert: So viel Platz hab ich gar nicht. Also muss erst mal schweren Herzens aussortiert werden, welche Bilder es denn nun an die Wand schaffen, und welche für die Ewigkeit im digitalen Archiv verbleiben werden.

Fotos-aussortieren

Dazu kopiere ich alle Originale in einen zweiten Ordner und stelle die Vorschaubildgröße auf „Extra Groß“. In dieser Ansicht hat man einen guten Überblick und kann eine grobe Vorauswahl treffen. Wenn ich mehrere Bilder vom gleichen Motiv habe, werden diese natürlich noch im Vollbild betrachtet und ausgewählt. Das alles dauert je nach Anzahl der Bilder recht lange. Irgendwann ist das aber geschafft und übrig bleiben sollten nur die besten Fotos.

Fotos-bearbeiten

Dann geht es zum nächsten Schritt: bearbeiten und optimieren der Bilder. Dazu verwende ich oft Photoshop Elements, es geht aber auch prima mit dem kostenlosen Google Picasa. Damit lassen sich in Sekundenschnelle Bildausschnitte anfertigen, schiefe Bilder gerade rücken oder rote Augen entfernen. Kontrast, Helligkeit und Farbe können mit einem einzigen Klick „Auf gut Glück“ optimiert werden. Mit Picasa schaffe ich so locker 100 Bilder die Stunde. Das bearbeiten mit Photoshop ist deutlich komplizierter und langwieriger, bietet aber auch viel mehr Funktionen.

Okay. Nun sollten die 1.000 unsortierten und unbearbeiteten Bilder auf 50 oder 100 Prachtexemplare zusammengeschrumpft sein. In meinem Fall sozusagen ein Afrika Konzentrat. Aber wohin nun damit? Anbieter und Möglichkeiten gibt es zu Hauf, aus diesem Grund zuerst die zwei wichtigsten Dinge, auf die man achten sollte:

 

  1. Bilder in voller Auflösung hochladen

Verschiedene Anbieter nutzen verschiedene Technologien, um die Bilder zur Druckerei zu befördern. Manche nutzen eine Software, mit der die Fotos komprimiert und hochgeladen werden. Doppelt nervig, denn ich will nichts installieren um Fotos zu bestellen und komprimiert werden sollten die auch nicht. Schließlich will ich ja die volle Qualität auf den Ausdrucken zu sehen bekommen.

 

  1. Richtiges Format wählen

Glaubt es oder nicht, aber daran scheitert es bei vielen Dienstleistern. Mir ist es schon passiert dass die Bilder unbemerkt beschnitten wurden, sodass 4:3 Aufnahmen oben und unten abgehackt wurden. Meine Schwester hat auch kürzlich Smartphone Bilder irrtümlicherweise im falschen Format bestellt. Ärgerlich, denn auf allen Bildern ist nun oben und unten ein weißer Streifen zu sehen.

 

Weisse-Streifen

Viele dieser Fehler liegen natürlich in letzter Konsequenz beim Benutzer. Aber man sollte kein Computerprofi sein müssen, um Fotos zu bestellen. Das es anders geht zeigt zum Beispiel der niederländische Online-Fotoservice Prentu. In 2 Minuten hat man einen Account angelegt und kann auch schon anfangen, Bilder hochzuladen. Die ganze Bestellungsabwicklung erfolgt direkt im Browser und es muss keine Software auf dem Computer installiert werden.

Fotos-online-bestellen

Die Bilder werden unverändert und in voller Auflösung hochgeladen. Das dauert unter Umständen zwar recht lange, sorgt aber für kristallklare und scharfe Bilder. Schon während dem hochladen werden die Dateien analysiert und es wird automatisch das korrekte Format gewählt. Man kann dann zwar noch zwischen den Größen wählen, aber die nicht kompatiblen Formate werden automatisch ausgeblendet. Bilder die beschnitten werden (müssen), sind deutlich gekennzeichnet. Mit Prentu gehören weiße Streifen oder abgehackte Bilder also definitiv der Vergangenheit an.

Bestellt haben wir zusammen rund 300 Fotos, die schon wenige Tage später im Briefkasten lagen. Nun geht es daran diese zu verwerten. Mehr darüber wird es in einem anderen Beitrag geben 🙂

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