Establishing neutral buoyancy

17.02.2011

Am Morgen wie immer direkt zur Tauchschule. Die Theorieprüfung stand an. 50 Multiple Choice Fragen von denen man maximal 12 falsch haben darf. Ich hab natürlich mit 3 falschen Bestanden. Wie immer nur Schlampigkeitsfehler. Aber Hauptsache ich sitze dann da und warte 20 Minuten bis die anderen fertig sind…

Egal, alle haben bestanden und voll motiviert packten wir unsere Ausrüstung und machten uns auf zu Swes Gyrone. So hieß der Diving Spot der nicht weit entfernt vom Woodman Point war. Es war ja ein Shore-Dive. Das heißt man zieht die komplette Ausrüstung an und spaziert quasi ins Meer rein. Ihr könnte euch gar nicht vorstellen wie anstrengend das war mit der vollen Montur die 200m zum Wasser zu laufen. Der Sand wer so heiß, dass man ohne Schuhe garnicht darauf laufen konnte, und die Sonne brannte gnadenlos vom Himmel herunter. Aber als wir dann unter Wasser waren war die Sache schnell vergessen.

Wir absolvierten Übungen wie Maske fluten und freiblasen, Notauftauchen, Buddy Air usw. Der Rest vom ersten Tauchgang war vergnügen. Dann ging es wieder raus aus dem Wasser, es gab eine kurze Lunch Pause und anschließend machten wir Navigationsübungen mit dem Kompass auf dem Land.

Kurz darauf quetschten wir uns wieder in die Tauchanzüge und machten einen zweiten Tauchgang. Dort wurde die Navigation auch Unterwasser geübt und wir haben noch jede Menge Surface Übungen gemacht wie zb. Tired Diver Tow, Cramp Removal, Snorkel Regulator Exchange, etc.

Und da war der Tauchtag auch schon wieder vorbei. Ich fuhr noch nach Perth und habe Chris von ihrem Hostel abgeholt. Wir fuhren zurück nach Fremantle und suchten uns eine nette Stelle zum Schlafen. Kurz darauf kam wieder mein Freund von Wilson Security und sagte uns campen sei hier nicht erlaubt usw….das übliche. Er sagte wir sollen doch direkt neben der Marina Tc Road parken, dort wäre es ok. Gesagt, getan, geschlafen.

 
18.02.2011

Der Tag an dem wir mit einem Tauchboot nach Rottnest Island fahren und zwei Open Water Tauchgänge machen werden. Treffpunkt an der Tauchschule war 7:50 Uhr. Nur hatte ich ein Problem: CeeJay wurde am frühen Morgen während wir noch schliefen komplett zugeparkt. Ich kam nicht vor und nicht zurück, hatte also keine Chance zur Tauchschule zu kommen. Nach einigen Telefongesprächen erfuhr ich, dass der Treffpunkt am Hafen nicht weit von unserem Standort war.

Also packte ich meine sieben Sachen und lief rüber. Chris wollte den Tag in der Stadt verbringen. Es dauerte nicht lange bis ich das Boot von Dolphin Dive Fremantle gefunden hatte. Einige Minuten später tauchten auch die anderen von meinem Kurs auf, wir luden die Ausrüstung auf das Boot und die Fahrt begann. Eine knappe Stunde später, nach einigen Ansprachen und Sicherheitseinweisungen sprangen wir schließlich ins Wasser.

Tauchen am Crystal Palace, Rottnest

Die Sichtweite war enorm, 15 Meter im Vergleich zu 3 Metern gestern beim Shore Dive. Bunte Fische überall, Korallengärten soweit man sehen kann, kurz gesagt einfach toll. Schwerelos durch das Wasser gleiten, ganz unbeschwert, leise und entspannt. Diesmal ging es sogar bis in 18 Meter tiefe. Viel zu schnell war die halbe Stunde vorbei und wir gingen zurück an Board wo schon fleißig BBQ gemacht wurde.

Der Kapitän steuerte einen anderen Tauchspot an, genannt Crystal Palace. Kurze Zeit später, nachdem wir wieder ins Wasser gehüpft waren, wusste ich auch warum. Das ganze Gebiet war durchzogen mit kleinen Hügeln, Steilwänden, Überhängen, Höhlen und Tunneln. Einfach gigantisch. Aber was beschreib ich das überhaupt, auf den Bildern und Videos kann man das eh viel besser sehen als es 1000 Worte beschreiben 🙂

Viel zu schnell war auch dieser Tauchgang vorbei, wir gingen wieder an Board und fuhren zurück an Land. Auf dem Weg zur Tauchschule hüpfte ich aus dem Auto und befreite CeeJay aus seiner misslichen Lage. Wir bekamen unsere PADI Temporary Cards und unser Tauchlehrer lud uns noch auf ein Bier ins Pub nebenan ein. Gegen 7 Uhr abends holte ich dann Chris aus der Stadt ab und wir schliefen wieder an der gleichen Stelle wie gestern. Nur ein bisschen anders hin geparkt, sodass wir nicht mehr so leicht zugeparkt werden können.


19.02.2011

Wach wurde ich weil das Auto von der Sonne fürchterlich aufgeheizt wurde. Gerne hätte ich noch ein paar Stunden länger geschlafen, aber andererseits hatten wir heute auch einen langen Weg vor uns. Wie schon angekündigt ist unser Ziel Kalgoorlie – knappe 700km östlich. Dort werden wir Damian, 26 aus Irland treffen, und mit ihm gemeinsam die Wüste durchqueren.

Momentan sitze ich seit langem wieder mal auf dem Beifahrersitz und nutze die Zeit zum Schreiben. Wir sind noch knappe 200km vom Ziel entfernt…

Videos: DSCF1663-e DSCF1696-e DSCF1735-e DSCF1741-e

 

 

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4 Antworten

  1. dietmar jaeger sagt:

    Hallo !
    Dachte es gibt zum Abendessen Fisch ?? oder auch nicht– egal… ich Esse gerade Kässpätzle und Kartoffelsalat ala ida.
    gruß papa

  2. Auf Bild DSCF1734.JPG frag ich mich grad ob dir ein Fischlein in der großen Zeh gebissen hat … *hehe*

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