Batu Caves & Dark Cave

15.10.2011

An diesem schönen Tag besuchte ich auf eine Empfehlung hin die Batu Caves unweit von Kuala Lumpur. Lowrence, der Koch auf dem Tauchschiff in Australien hatte mir voller Begeisterung davon erzählt. Es ging also zuerst mit der Monorail zur Sentral Station und von da aus weiter mit dem Zug, bis ich schließlich bei den rund 13km entfernten Höhlen ankam.

In den Batu Höhlen ist der bekannteste Hindu Tempel außerhalb Indiens, welcher Lord Murugan gewidmet ist. Um 1860 begannen chinesische Siedler damit, Guano (Fledermauskacke) aus den Höhlen zu sammeln, um ihn als Dünger auf ihren Feldern zu verwenden. Rund 30 Jahre später legte ein gewisser Pillai, in der heute als Temple Cave bekannten Höhle, die Fundamente für eine heilige Statue. Außerhalb der Höhlen steht das mit 42,7 Meter weltweit höchste Abbild von Lord Murugan, einer Hindu Gottheit.

Batu Caves, Malaysia

Direkt dahinter führt eine riesige, 272 Stufen lange Treppe hinauf zu den Höhlen. Bei den Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit hier, war es nicht unbedingt einfach da hoch zu kommen, aber mit ein paar Pausen durchaus machbar. Auf den Treppen tummelten sich nicht nur hundert Touristen und Pilger, sondern auch viele kleine Äffchen, welche Neugierig und wahrscheinlich auch hungrig rund um die Leute hüpften.

Ich erkundete zuerst die Tempelhöhle, wo es zahlreiche schnörkelhaft verzierte Hindu Schreine zu bewundern gab. Das von oben hereinfallende Licht erzeugte eine magische Atmosphäre und bescherte mir ein paar hübsche Fotos. Schließlich ging ich weiter zur Dark Cave, welche sich unterhalb der Batu Caves befindet. Für ein paar Ringits konnte man dort eine Höhlentour buchen, was ich ohne groß zu überlegen machte.

In dem zwei Kilometer langen Höhlennetzwerk gab es Felsformationen und zahlreiche Tiere, die nirgends anders gefunden werden können. Von der Decke und dem Boden wachsende Tropfsteine bildeten komplizierte Formationen wie Cave Curtains, Flow Stones, Cave Pearls und Scallops, die tausende Jahre brauchten um sich zu formen.

Dark Cave, Batu Caves, Malaysia

Um die Fauna und Flora in den Höhlen zu beschützen, war der Zugang für die Öffentlichkeit auf einen 425 Meter langen Abschnitt beschränkt. Als ich nach einer knappen Stunde wieder ans Tageslicht kam, hatte sich ein Unwetter zusammengebraut und war kurz davor so richtig loszulegen. Ich konnte es grade noch halbwegs trocken zurück zum Bahnhof schaffen, bevor es einmal mehr begann wie aus Kübeln zu schütten.

Es scheint hier also täglich zu regnen, doch auch dieser Regenschauer war nur von kurzer Dauer und als ich zurück in Kuala Lumpur war, konnte man davon schon wieder gar nichts mehr sehen. Ich werde heute die letzte Nacht im schönen Malaysia verbringen und dann morgen Nachmittag mit Air Asia nach Phuket fliegen. Bis bald!

 

 

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2 Antworten

  1. Lena sagt:

    wahnsinn, eine tolles erlebnis!

  2. Let´s pray for Simon … in Phuket.

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